Brandgefahr durch Thuja-Hecken: Bitte besondere Vorsicht!
- vor 18 Stunden
- 1 Min. Lesezeit
Aktualisiert: vor 10 Minuten
+++ KFV DN Sicherheitstipp +++
Die anhaltende Trockenheit und die weiterhin prognostizierten, hochsommerlichen Temperaturen erhöhen aktuell die Brandgefahr in Gärten, an Grundstücksgrenzen und rund um Wohnhäuser deutlich.
Besonders kritisch sind dabei Thuja-Hecken – vielen auch als Lebensbaumhecken bekannt.
Warum? Thuja-Hecken enthalten ätherische Öle und Harze. Gleichzeitig ist das Innere der Hecke oft sehr dicht und trocken. Dadurch kann schon ein kleiner Funke reichen – etwa durch Grillgeräte, Zigaretten, Feuerwerk, Heißluftgeräte oder andere Hitzequellen.
Das Gefährliche: Ein Feuer kann sich innerhalb kürzester Zeit durch die komplette Hecke ausbreiten. Bei Wind entstehen schnell hohe Flammen und starke Hitzestrahlung. Dann sind auch angrenzende Zäune, Garagen, Carports, Fassaden, Fahrzeuge oder weitere Pflanzen gefährdet.
Unser Hinweis der Feuerwehren im Kreis Düren:
Grillgeräte und offenes Feuer nicht in der Nähe trockener Hecken oder Vegetation nutzen
Zigarettenreste niemals achtlos wegwerfen
Arbeiten mit Heißluftgeräten oder Abflammgeräten bei Trockenheit vermeiden
Trockene Pflanzenreste, Laub und abgestorbene Zweige regelmäßig entfernen
Gartenschlauch oder Löschmittel in Reichweite halten
Wenn eine Hecke brennt und sich das Feuer ausbreitet: Sofort den Notruf 112 wählen. Menschen und Haustiere in Sicherheit bringen. Eigene Löschversuche nur dann unternehmen, wenn der Brand noch klein ist und keine Eigengefährdung besteht.
Brennt die Hecke bereits auf mehreren Metern Länge oder schlagen die Flammen hoch: Abstand halten und auf die Feuerwehr warten.
Die aktuelle Trockenheit macht selbst vermeintlich harmlose Situationen schnell gefährlich.




Kommentare